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Telekom StreamOn: 50. Partner soll in „wenigen Tagen“ folgen

Telekom StreamOn: 50. Partner soll in „wenigen Tagen“ folgen

Seit Mitte April rechnet die Telekom mit der kostenlosen Zubuchoption StreamOn kein Datenvolumen auf Musik- beziehungsweise Videostreams mehr an. Bislang werden 35 Partner unterstützt, bereits in Kürze erwartet der Provider allerdings weit mehr als 50 Streaming-Anbieter. Außerdem verrät die Telekom erste Nutzerzahlen.

Mitte April wurde die kostenlose Mobilfunkoption StreamOn vorgestellt, welche ab den Tarifen MagentaMobil M beziehungsweise L keine Daten mehr auf Musik- und Videostreams anrechnet. Während zum Start 21 Anbieter ihre Inhalte ohne Datenanrechnung angeboten haben, sind es seit dem 01. Juni 35. Erste Dienste haben bereits durchsickern lassen, dass es zum 03. Juli wieder neue Partner des StreamOn Angebots geben wird.

 

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In einem Interview mit der Rheinischen Post verrät Vorstandsmitglied Niek Jan van Damme nun, dass bereits in „wenigen Tagen“ der 50. Partner aufgenommen werden solle. Welche 15 Anbieter konkret hinzukommen werden, ist derzeit unklar. Nutzer vermissen noch immer Spotify, da der Dienst bis heute nicht in das Portfolio aufgenommen werden wollte. Wann genau die Zielgerade der 50 Anbieter erreicht werden wird, verrät van Damme ebenfalls nicht. Dennoch ist es recht wahrscheinlich, dass er sich hierbei auf den 03. Juli bezieht.

„Unser neues Stream-On Angebot ist ein voller Erfolg und wird von den Kunden sehr gut angenommen. 200.000 Kunden haben sich acht Wochen nach dem Start schon für diese kostenlose Zusatzoption entschieden. Wir werden in wenigen Tagen rund 50 Inhalte-Anbieter für StreamOn haben. Gerade junge Leute schätzen das Angebot.“ – Niek Jan van Damme (Quelle: Rheinische Post)

 

Obwohl Verbraucherschützer StreamOn enorm skeptisch gegenüberstehen, verzeichnet die Telekom bereits 200.000 Kunden. Vor allem das junge Publikum freue sich an der neuen Option, so van Damme. Internetaktivisten sind der Meinung, dass StreamOn mit seinem Zero Rating gegen die Netzneutralität verstößt, weshalb die Bundesnetzagentur bereits untersucht, ob das Angebot überhaupt rechtens ist. Auch die Verbraucherzentrale Bundesverband hat gegenüber der Bundesnetzagentur ein Verbot von StreamOn gefordert, da unter anderem innovative, junge Ideen verhindert würden.

Quelle Bild: Screenshot Telekom

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Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


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