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Facebook und Google gehen in Deutschland jetzt akiv gegen Fake News vor

Facebook und Google gehen in Deutschland jetzt akiv gegen Fake News vor

Nachdem Politiker immer stärker zur Bekämpfung von Fake News drängen, setzten Facebook und Google ihre Ankündigungen jetzt endlich auch in Deutschland um. Die Suchmaschine schaltet seit heute ihre Faktenchecks weltweit frei. Währenddessen möchte Facebook seine Nutzer drei Tage lang mit Bannern Nachhilfe geben. Gleichzeitig startet das soziale Netzwerk heute auch in Deutschland mit der Überprüfung von Posts auf Fake News.

Fake News waren vor allem nach der Wahl in Amerika das Thema schlechthin. Seitdem sind die Falschmeldungen ein Dauerbrenner. Bereits im Januar hat Facebook angekündigt, auch in Deutschland gegen Falschmeldungen vorgehen zu wollen. Ab heute sollen Posts mit Falschmeldungen als solche gekennzeichnet und für den Newsfeed-Algorithmus abgewertet werden. Das soziale Netzwerk prüft die Posts nicht selbst auf Fake News, sondern überlässt die Prüfung sämtlichen Medienunternehmen. Darunter sind unter anderem Correcitv und Klicksafe. Außerdem hat Facebook angekündigt, im gleichen Zug seine Nutzer im Thema Fake News aufklären zu wollen. Drei Tage lang sollen Banner geschaltet werden, welche Tipps geben, wie Fake News erkannt werden können.

 

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Die Banner sollen in insgesamt 14 Ländern scharf geschaltet werden – darunter auch in Deutschland. Wer auf den Banner klickt, bekommt zehn Tipps, um im Internet falsche Informationen besser enttarnen zu können. Unter anderem empfiehlt das Netzwerk, vor allem auf den Namen und die Internetadresse der Website zu achten. Facebook hat sich gezielt für nur drei Tage entschieden, da eine dauerhafte Werbung sogar zum Gegenteil führen könne, so der Hauptverantwortliche der Kampagne.

 

Google schaltet Faktencheck frei

Auch bei Google werden Fake News ab heute weltweit thematisiert. Der bereits seit Oktober 2016 verfügbare Faktencheck kann ab heute weltweit genutzt werden. Das Label war bislang nur für manche Medien verfügbar, ab heute können alle Verlage und Medien mitmachen. Allerdings gibt es weiterhin ein paar Voraussetzungen, um das Label nutzen zu können. Mit dem Faktencheck möchte Google Medien dazu ermuntern, Falschmeldungen aufzudecken. Medien können eine Sachlage überprüfen und dazu einen Faktencheck veröffentlichen. Dieser wird anschließend bei Google mit einem Label als solcher gekennzeichnet. Das Fakten-Label wird nicht nur bei Google News, sondern auch bei den normalen Suchergebnissen angezeigt.

 

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Das Label zeigt unter anderem die ursprüngliche Behauptung und deren Quelle an. Zudem wird auf den Namen des Faktencheck-Autors und seine Zusammenfassung hingewiesen. Ist zu einem Suchergebnis ein Faktencheck verfügbar, wird dieser vermutlich prominenter angezeigt, damit sich die Suchenden sofort ein Gesamtbild der Lage machen können.

Ziel von der Suchmaschine: werden Fake News veröffentlicht, kann beispielsweise ein glaubhafter Verlag einen Faktencheck mit Tatsachen veröffentlichen. Damit werden die Fake News in den Suchergebnissen entlarvt, bevor die Suchenden überhaupt erst auf diese stoßen.

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Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


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