Planet of Tech

Tag Heuer Connected vorgestellt – eine austauschbare Luxussmartwatch

Heute hat der Luxus-Uhrenhersteller Tag Heuer seine erste Smartwatch offiziell vorgestellt. Tag Heuer Connected heißt das neue Wearable. Bereits im Voraus war klar, dass es sich hierbei um eine Luxussmartwatch handeln wird. Allerdings wurde nicht damit gerechnet, dass die Uhr nach zwei Jahren wieder zurückgegeben werden kann. Der Hersteller sorgt außerdem für Exklusivität und verkauft das Modell nur in 20 Läden.

Die Tag Heuer Connected soll kein Angriff auf die Apple Watch sein, so der CEO während der Präsentation. Tatsächlich bietet die neue Smartwatch einige Features, wie sie bereits von Apple bekannt sind. Vor allem die Krone erinnert an das Gadget aus dem Hause Apple. Auch die Tag Heuer Connected wird teilweise über eine Krone bedient. Der größte Unterschied herrscht bei dem Betriebssystem: die erste Smartwatch von Tag Heuer setzt nämlich auf Android Wear. Damit ist das Gerät nicht nur mit Android, sondern auch mit iOS-Geräten kompatibel. Die 52 Gramm schwere Uhr kommt im Carrera-Design daher und wird aus Titan gefertigt. Das schwarze Armband besteht aus Gummi. Auf Wunsch können im Nachhinein weitere Bänder gekauft werden. Allerdings kann hierbei lediglich auf die vorgesehenen Armbänder in den Farben Rot, Balu, Orange, Grün und Gelb gesetzt werden. Der Bildschirm wird von einem Saphirglas geschützt. Das runde Display ist 1,3 Zoll groß und löst mit 360×360 Pixel auf. Bei der Beleuchtungstechnologie handelt es sich um LPTS LCD.

 

Tag Heuer kommt mit Tag Heuer Connected daher Tag Heuer Connected Tag Heuer Connected vorgestellt – eine austauschbare Luxussmartwatch Tag Heuer Connected 680x569

 

Bei dem Prozessor kommt einIntel Atom mit 1,6 GHz und einem Gigabyte Arbeitsspeicher zum Einsatz. Auf dem vier Gigabyte großen Flash-Speicher kann der Nutzer diverse Dinge wie Apps abspeichern. Zu Beginn werden drei Watch-Interfaces im Tag Heuer – Style geliefert. Später sollen weitere Interfaces per App zur Verfügung gestellt werden. Die Zeiger der Tag Heuer Connected werden ständig angezeigt. Der Hersteller zeigt seine Liebe zum Design und verpasst den Zeigern sogar einen Schatten. Für ausgewählte Apps wird es auch Watchfaces geben, welche dann im Zifferblatt integriert werden. Diese zeigen dann spezielle Informationen von installieren Apps an. Mit Klick auf die Watchfaces werden diese in einer speziellen Ansicht geöffnet.

Das Smartphone wird mittels Bluetooth 4.1 verbunden. Ist das Smartphone gerade nicht zur Hand, tätigt die Tag Heuer Connected einige Dienste auch allein. Die Uhr zählt weiterhin Schritte, zeigt natürlich die Uhr an oder bietet die Funktion eines Timers. Mithilfe von einer W-LAN Verbindung kann die Uhr auch Informationen aus dem Internet laden. Dies ist beispielsweise innerhalb der Apps möglich. Der 410 mAh starke Akku soll für einen Tag locker ausreichen, meint der Hersteller. Damit ist der Akku auch nicht unbedingt besser, als der, der Apple Watch. Bei den Sensoren ist der Hersteller ebenfalls nicht sparsam und verbaut ein Gyroskop, einen Haptic Engine sowie ein Mikrofon.

 

Der Preis: stolze 1.350 Euro. Preise für die Armbänder stehen derzeit aus. Genaue Informationen zum Verkauf gibt es ebenfalls nicht. Allerdings kann die Smartwatch vorerst nur in 20 Länden gekauft werden. Außerdem hat Tag Heuer noch ein Ass im Ärmel: nach der zweijährigen Garantie kann die Tag Heuer Connected gegen eine traditionelle Tag Heuer eingetauscht werden. Blecht der Kunde nach zwei Jahren weitere 1.350 Euro erhält dieser die mechanische Uhr Carrera. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass auch die Smartwatch wieder mit nach Hause genommen werden kann. Der Kunde muss sich letzten Endes zwischen einer der beiden Uhren entscheiden.

Schön, dass du da bist. Wir würden uns sehr freuen, wenn du uns als TechnikSurfer Leser deinen Freunden weiterempfehlen, uns auf den sozialen Netzwerken folgen und unsere App für Android oder iOS installieren würdest. Es lohnt sich - garantiert!

Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


Ähnliche Artikel

EU plant schnellen Glasfaserausbau bis 2025 – Deutsche Telekom widersetzt sich

Die Europäische Union ist bei der Digitalisierung hinten dran, allen voran Deutschland. Während in weiten Teilen der Welt bereits Glasfasernetze

Google stellt das modulare Smartphone Project Ara offiziell ein

Google hat heute offiziell bekannt gegeben, sein jüngstes Smartphone-Projekt einstellen zu wollen. Hierbei handelt es sich um Project Ara, hinter

Facebook testet Sound bei Autoplay-Videos

Videos in Facebook bekommen immer mehr Bedeutung. Nachdem das soziale Netzwerk seine Live-Videos eingeführt hat, folgten neue Werbeformen für die

Noch keine Kommentare vorhanden Sei der Erste und hinterlasse einen Kommentar!

Hinterlasse einen Kommentar

Your e-mail address will not be published.
Required fields are marked*


Kommentare erscheinen erst nach der Freischaltung.