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Milliarden-Investor Icahn steigt bei Apple aus

Nachdem Apple jüngst schlechte Quartalszahlen eingefahren hat, geht es bitter weiter. Der größte Investor von dem Apfel-Konzern verkauft seine Aktien. Grund sei vor allem der China-Markt, welcher dem Konzern jederzeit schaden könne.

Der Milliardär Carl Icahn hat in der Nacht bei dem Fernsehsender CNBC mitgeteilt, bei Apple aussteigen zu wollen. Der Investor habe dies Tim Cook bereits telefonisch mitgeteilt. Nicht nur die schlechten Quartalszahlen würden Bauchschmerzen bereiten. Icahn sieht aktuell in China eine große Gefahr für den Kalifornier, wo der Absatz um 20 Prozent zurückgegangen ist. Das ist insofern tragisch, da China der zweitwichtigste Markt für Apple ist. Außerdem hat die chinesische Regierung nicht nur den iTunes Store bis auf weiteres sperren lassen, was ebenfalls ein Rückschlag für den Konzern bedeutet. Wir haben berichtet.

 

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Nachdem die Quartalszahlen Mitte der Woche verkündet wurden, brach der Aktienkurs drastisch ein. Am Mittwoch fiel die Aktie um ganze sechs Prozent. Allein am Donnerstagmittag musste die Aktie einen Rückgang von drei Prozent in Kauf nehmen. Darin sehe Icahn eine Gefahr, weshalb er seine Aktien nun verkauft. Der Investor ist Ende 2013 bei Apple eingestiegen und hat erst im September weitere Aktien nachgekauft. Laut eigener Aussage seien die Aktien Ende 2015 fünf Milliarden US-Dollar wert gewesen. Seit 2013 habe er durch die Aktien zwei Milliarden US-Dollar gewonnen. Trotz der hohen Werte hielt der Aktionär nur knapp einen Prozent der Anteile.

Wie Carl Icahn Tim Cook mitteilte, halte der Investor Apple noch immer für einen großartigen Konzern. Der Hersteller leiste hervorragende Arbeit. Icahn schließt nicht aus, wieder einzusteigen, sobald das Unternehmen in China wieder auf stabilem Fuß steht. Der Milliardär ist bekannt dafür, bei Firmen einzusteigen und anschließend hohe Ausschüttungen oder deren Zerschlagung zu provozieren.

Quelle Bild: pio3 / Shutterstock.com

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Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


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