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LG G7ThinQ: Überarbeitetes Top-Modell will mit Künstlicher Intelligenz überzeugen

LG G7ThinQ: Überarbeitetes Top-Modell will mit Künstlicher Intelligenz überzeugen

LG hat heute sein überarbeitetes Top-Modell vorgestellt. Das LG G7ThinQ legt den Fokus auf AI und es wird abzuwarten sein, was das konkret für den Anwender bedeutet. Wir werfen einen Blick auf die Ausstattung.

Das neu gedachte Flaggschiff von LG ist da. Das LG G7ThinQ wurde heute offiziell vorgestellt. LG ist schon länger auf der Suche nach einem neuen Schwerpunkt für seine Premium-Smartphones. Bevor ein gänzlich neues Modell erscheint, hat LG aber nun zunächst die AI-inspirierte Version des G7 vorgestellt.

Sie war bereits vor geraumer Zeit angekündigt worden. Spannend wird, ob sie sich tatsächlich von der ursprünglichen Variante absetzen kann.

Das LG G7ThinQ wird vom Qualcomm Snapdragon 845-Prozessor angetrieben, dem vier GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen.

Für Dokumente und Daten stehen dem Nutzer 64 GB interner Speicher zur Verfügung.

Da es nach dem US-Militärstandard MIL-STD 810G konzipiert ist, verspricht das Smartphone eine extreme Robustheit und LG möchte mit dem überarbeiteten Design mit metallischen Kanten auch ästhetisch neue Akzente setzen.

Intelligente Alltagsfunktionen

Das LG G7ThinQ kommt mit einem 6,1 Zoll-Display, das 3120×1440 Pixel auflöst und deutlich heller sein soll als die Panels seiner Vorgänger, dies ist stets ein latenter Kritikpunkt bei LG. Dank der FullVision-Ausführung kann das Display zwar größer ausfallen, das Smartphone im ganzen aber gleich groß bleiben.

Die Stärke der LG-Smartphonekameras ist schon seit einigen Generationen die Weitwinkelkamera, diese gibt es auch jetzt wieder im LG G7ThinQ. Sie soll vor allem beim Einfangen von Landschaftsaufnahmen gute Ergebnisse liefern.

Die Hauptkamera löst 16 Megapixel auf und die erstmals mit dem LG V30 vorgestellten intelligenten Aufnahmemodi wurden ausgebaut. Im LG G7ThinQ stehen nun 19 Aufnahmemodi zur Verfügung, die durch drei zusätzliche Filter ergänzt werden können.

Besonders unter schlechten Lichtverhältnissen soll das LG G7ThinQ punkten, eine Kunst, in der sich bislang trotz aller gegenteiligen Versprechungen alle Smartphonekameras schwer tun.

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LG G7

Sodann hat sich LG ein wenig bei Apple bedient. Das LG G7ThinQ bringt eine den Live Photos vom iPhone vergleichbare Funktion, die Kurzanimationen aus den Eindrücken einer Sekunde vor und nach dem Auslösen in ein Foto mit einschließt.

Schließlich erlaubt eine Stickers genannte Funktion das Montieren verschiedener 2D- und 3D-Objekte in aufgenommene Bilder, auch ein von Apple bekanntes Konzept.

Einen typischen Porträtmodus, wie ihn zunächst das iPhone 7 Plus eingeführt hatte und wie er inzwischen in vielen Smartphones zu finden ist, hatte das LG G7 bislang nicht, dieser ist nun im LG G7ThinQ vorhanden und kann wahlweise mit der normalen oder der Weitwinkelkamera genutzt werden.

Schwerpunkt beim LG G7ThinQ soll aber die Künstliche Intelligenz sein, wobei sich schon recht schnell Zweifel einschleichen, wenn man die Spezifikationen betrachtet. Tatsächlich ist das LG G7ThinQ mit Google Lens kompatibel, einer AR-Erweiterung von Google Assistant. Es kann kontextrelevante Informationen zu Objekten aus der Umgebung oder dem Internet bereitstellen, Google wird hierzu auf seiner in Bälde stattfindenden Entwicklerkonferenz weitere Details veröffentlichen.

Die Sprachsteuerung soll auch bei lauten Umgebungsgeräuschen aus bis zu fünf Metern Entfernung funktionieren und das LG G7ThinQ kommt mit der Boombox genannten Audiotechnologie.

Diese soll wummernde Bässe bei der Musikwiedergabe erlauben, indem der Innenraum des Smartphones als Resonanzkörper genutzt wird.

Hier zu beeindrucken wird immer schwerer. Das iPhone X und auch die Samsung-Top-Modelle legen die Latte bereits sehr hoch.

Der Marktstart in Deutschland erfolgt Anfang Juni. Dann kann das LG G7ThinQ in den Farbvarianten New Aurora Black“ und „New Platinum für eine unverbindliche Preisempfehlung von 849 Euro erstanden werden.

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Roman van Genabith

Roman van Genabith

Editor [Markets, Mobile, Media]

Schlagworte:
LGLG G

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