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Deutsche Smartphone-Bank yomo startet durch

Mehrere Sparkassen haben sich mit yomo zum Pedant von N26 zusammengetan und starten heute ihre eigene Smartphone-Bank. Das bislang kostenfreie Angebot soll als eigenständiges Produkt vertrieben werden und vor allem junge Leute ansprechen. Neben einem Girokonto gibt es auch eine NFC-Karte oben drauf.

Bereits im Herbst haben die Sparkassen ihr Smartphonekonzept yomo, kurz für your money, vorgestellt. Hierbei handelt es sich, ähnlich wie bei N26, um eine reine Smartphone-Bank. Nutzer können in Windeseile auf dem Android- oder iOS Gerät ihr eigenes Konto eröffnen und verwalten. Eine vor Ort Betreuung gibt es zwar nicht, dennoch kann mit der kostenfreien Girokarte auch Bargeld abgehoben werden. Mit dem gesamten Konzept zielt es yomo auf junge Leute ab, wo die NFC-Funktion der Girokarte selbstverständlich nicht fehlen darf.

 

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Die Smartphone-Bank ist bereits seit einiger Zeit in einer Betaphase verfügbar, ab heute können die Apps für iOS und Android in den entsprechenden Stores gedownloadet werden. Trotzdem dürfen noch immer nicht alle mitspielen: nach der Installation kann sich der Nutzer nämlich nur in eine Warteliste eintragen lassen. Wer bereits einen Code per E-Mail erhalten hat, soll dabei in der Warteliste entsprechend weiter nach vorne rücken. Wann yomo allerdings für alle geöffnet werden soll, ist derzeit noch nicht klar.

Hinter yomo stehen mehrere deutsche Sparkassen, darunter unter anderem die Hamburger Sparkasse, Berliner Sparkasse, Sparkasse München, Köln und Düsseldorf. Alle bislang angebotenen Services sind derzeit kostenlos. Der Verbund hat jedoch bereits angekündigt, das Angebot erweitern zu wollen. Neben einer Kreditkarte sollen bald auch weitere Dienstleistungen folgen, wobei manche dieser Services auch nur gegen ein kleines Entgelt verfügbar sein werden.

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Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


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