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Honor 9 Lite mit Dual-Frontkamera vorgestellt: Große Versprechen zum kleinen Preis

Honor 9 Lite mit Dual-Frontkamera vorgestellt: Große Versprechen zum kleinen Preis

Mit dem Honor 9 Lite bringt der Huawei-Ableger das erste Smartphone mit einer dualen Frontkamera. Das Unternehmen bewirbt das 9 Lite als Foto-Smartphone für preisbewusste Influencer. Ob es seine Versprechungen wird halten können, steht allerdings dahin.

Der Ableger des chinesischen Smartphoneherstellers und Netzwerkausrüsters Huawei Honor möchte mit einem neuen Modell eine foto-affine Zielgruppe erreichen. Das Honor 9 Lite erstmals ein Smartphone, das auch auf der Front eine Dualkamera besitzt. Honor spricht hier von einem Quad-Kamera-Smartphone, das ist auf den ersten Blick etwas missverständlich. Tatsächlich finden sich je hinten und vorne zwei Kameras.

Das Honor 9 Lite richtet sich an Nutzer, die gern und oft fotografieren. Vorn und hinten ist je eine 13 Megapixel-Camera in Kombination mit einer Zwei-Megapixel-Linse verbaut. Honor verspricht Bilder mit überragend vielen Details, Tiefe und Farbtreue. Ein Phase-Detection-Autofokus soll für besonders schnelles Scharfstellen sorgen. Wie gut die verfügbaren Bokeh-Effekte sind, muss sich zeigen. Diese Features kommen derzeit auch bei den unumstrittenen Herrschern im Haifischbecken recht rasch an ihre Grenzen.

„Aus Liebe zum Style“

Auch im weiteren ist unübersehbar, dass Honor sich wünscht, möglichst viele junge, angesagte Meinungsführer der sozialen Medien mögen das 9 Lite kaufen. Sowohl die Sprache der Ankündigung als auch Features wie ein „verbesserter Beauty-Modus“ und eine Gestensteuerung zur Auslösung eines erweiterten Selfies machen klar, dieses Smartphone soll möglichst viele Bilder für Instagram und Facebook schießen.

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Das 9 Lite kommt mit gläserner Vorder- und Rückfront. Das Display weist eine Diagonale von 5,65 Zoll auf und hat einen schmaleren Rand, Honor nennt das FullView. Der Bildschirm ist groß genug für den SplitScreen von Android, die Pixeldichte liegt bei 428 ppi. Den Antrieb bildet eine Kirin 659-CPU, die Prozessorentwicklung aus eigenem Hause. Der OctaCore-Chip kommt mit vier 2,36 GHz und weiteren vier 1,7 GHz-Kernen und wird von drei Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Ab Werk stehen 32 GB Speicher zur Verfügung, zum Glück besitzt das Honor 9 Lite einen Mikro-SD-Slot und Honor liefert auch eine 64-GB-Speicherkarte mit.

Ein Pluspunkt: Die Honor-Benutzeroberfläche EMUI 8.0 ist über ein aktuelles Android 8.0 Orio gestülpt, ob Honor dem 9 Lite allerdings noch weitere Updates angedeihen lassen wird, darf bezweifelt werden. Der Akku ist mit 3.000 mAh Kapazität durchschnittlich dimensioniert. Das Honor 9 Lite ist ab dem 06. Februar zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 229 Euro verfügbar. Erhältlich ist es in den Farben Midnight Black, Glacier Grey und Sapphire Blue.

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Roman van Genabith

Roman van Genabith

Editor [Markets, Mobile, Media]

Schlagworte:
HonorHonor 9 Lite

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