Vorstellung und Erfahrungen mit DoorGets CMS

Hallo liebe Leser! Ihr fragt euch vielleicht, warum es um meine Artikel hier auf dem Blog so still geworden ist?! Nun ja, es hat auch einen Grund, ich habe mich zwar ein bisschen als Autor auf Techniksurfer.de verpflichtet, aber wenn ich nichts zu berichten habe, will ich euch nicht mit den Themen langweilen, die ich schon auf meinen Blogs hatte und ich suchte alles nach einem neuen Kick bei meinen CMS Tests und diesen Kick beschert mir aktuell die Download-Plattform Sourceforge.net.

Es sind dort Abertausende von tollen und weniger tollen CMS, Wikis, SocialNetworks und Blogger-Tools zum Downloaden vorhanden und ich stolperte vorgestern über das eigentlich ganz nette DoorGets CMS, welches ich hier heute auch gerne vorstellen möchte. Die Projektseite dieses CMS befindet sich hinter diesem Link.

Dieses CMS entstammt den Händen eines einzigen Entwicklers, so wie ich es erfahren habe und eigentlich hat dieser Entwickler tolle Arbeit geleistet. So ein eigenes CMS aus dem Enthusiasmus heraus herauszubringen, ist schon etwas feines und das DoorGets CMS erfüllte fast meine Vorstellungen an ein CMS. Bei DoorGets CMS, welches schnell zu installieren ist, haben wir die News, das Blog, FAQs, statische Seiten, Module wie Foto-Galerie, Partner, multi-statische Seiten, eine Videogalerie und statische Module, Blog-Kommentare, SocialMedia Buttons und eine Sidebar mit Kategorien.

Die Installation von DoorGets CMS

Die Installation verlief bei mir sehr gut und ich lud mir das Paket herunter, verfrachtete es auf den Server/Webspace und surfte meine Domain, wo ich es installieren wollte, an. Dann startet man den Installer und euch wird angezeigt, wenn ihr bestimmten Dateien und Verzeichnissen CHMOD-Rechte vergeben müsst. Das wird sehr wenig sein. Im Verlaufe der Installationsroutine wird man eine Datenbank und die Benutzerdaten eingeben müssen.

Falls ihr das Installationsverzeichnis nach der eigentlichen Installation löschen müsst, wird euch auch angezeigt. Ich vergesse immer solche Kleinigkeiten und denke nur daran, wenn es mir angezeigt wird. Dann wird man sich nach der Installation einloggen können und findet das Backend vor. Das Backend ist gut aufgeräumt und sehr übersichtlich. Auf den ersten Blick wusste ich nicht, was ich mir als Erstes ansehen muss, doch nach einigen Minuten sah ich mir einfach alles nach und nach an.

DoorGets CMS auf Deutsch nutzen

Ja, hier haben wir einen grossen Haken. Das CMS wurde zwar ins Deutsche übersetzt, doch wohl nur automatisch mit einem Übersetzungstool, denn wenn man die deutsche Sprache eingestellt hat, was man im Backend machen kann, ergeben die vorliegenden Begriffe im Backend weniger Sinn. Daher solltet ihr das CMS auf Englisch verwenden und ich weiss nicht, ob ihr damit einverstanden wärt. Ich habe mich schon dran gewöhnt, dass ich es nicht bei jedem CMS erwarten kann, dass ein Entwickler Deutsch spricht und hier haben wir einen englischsprechenden Entwickler und das sei ihm verziehen, wenn Deutsch nur durch eine automatischen Übersetzung zur Verfügung steht.

Das Blog und die News bei DoorGets CMS

Ich habe natürlich ein Testprojekt eingerichtet und mit den ersten Contents gefüllt, damit ihr es euch ansehen könnt. Zum Projekt geht es hier lang. Bei DoorGets haben wir das Blog und die News, die man als Module kreieren kann. man geht im Backend ganz oben auf Quickedit–>Creating a Module und dann jeweils auf die News und das Blog. Wenn man zum Beispiel das Modul Blog erzeugt hat, wird man auf einer Ansichtsseite landen, wo ihr die Blogkategorien erzeugen könnt. Das könnt ihr schon mal machen. Nach der Erstellung der Kategorien, die dann später als Unterpunkte in der Startseitennavigation unter Blog erscheinen werden, kann man den ersten Blogbeitrag erstellen.

Das Erstellen der Blogartikel ist hierbei kinderleicht. Man wird mit dem TinyMCE-Editor arbeiten können. Im Editor kommt euer Text hinein. Man kann auch die Meta-Angaben hinzufügen, Kommentare und Social Media Buttons aktivieren und den Beitrag zum RSS-Feed hinzufügen. Das ZumLaufenBringen von Disqus-Kommentaren klappte bei mir nicht, wobei ich denke, dass es nicht notwendig ist, denn man die herkömmlichen DoorGets-Kommentare verwenden sollte.

Wenn ein Blogbeitrag fertig ist, erscheint dieser in der dementsprechend Kategorie im Frontend und wird als Artikelteaser mit dem hinzugefügten Thumbnail angezeigt. Kleine Thumbnails muss man hinzufügen, was auch kein Problem sein dürfte, wenn ich es mir recht überlege. So ist dieses CMS einem WordPress schon etwas nahe, zumindest von der Aufmachung her.

Mit den News bei DoorGets verhält es sich ähnlich und sie erstellt man auf dieselbe Art und Weise. News erscheinen im Frontend unter News, wohl auch ebenfalls als Anleser mit dem Thumbnail, wobei ich noch keine News erzeugt habe. Wenn schon ein paar Inhalte auf eurer DoorGets-Seite drauf sind, erscheint etwas im Footer des Blogs unter „Latest/Letztes“, was auch ganz gut ist.

Statische Seite bei DoorGets

Die statischen Seiten gibt es und sie zu erstellen, ist auch kinderleicht. Man ist dann im Backend eingeloggt und geht oben wieder zu Quickedit–>Creating a Module–>Static Page und kann dann dort alles ausfüllen, was notwendig ist. Statische Seite erscheinen in der Hauptnavigation im Frontend im Header. Ihr werdet bei DoorGets so etwas wie ein rechtsgültiges Impressum und den Datenschutz haben müssen, weil ihr allein schon die Social Media Buttons drin habt. Sucht in Google nach „Impressum Generator“ und die Seite bei E-recht24.de ist die richtige Adresse zum Erstellen eines rechtsgültigen Impressums inkl. des Disclaimers und des Datenschutzes, was man auf einem Blog heutzutage haben muss.

Wenn ihr später eure DoorGets Webseite mit G-Analytics tracken wollt und auch Google Adsense einbindet, braucht ihr definitiv eine Datenschutzerklärung.

Statische Module bei DoorGets

Hier haben wir noch einen kleinen Haken und ich bekam es noch nicht hin, wie man zum Beispiel etwas in der Seiten-Sidebar platzieren kann. Man kann ein statisches Modul dazu verwenden und es wird auch der Code zum Einbinden angezeigt. Diesen Code platzierte ich in einem der Templates, aber angezeigt wurden im Frontend leider nichts. Ich habe mich gestern auch noch an den Support auf Sourceforge.net gewandt, doch noch gab es keine einzige Rückmeldung. Ich bin an der Sache dran und werde hier ggf. einen zweiten Artikel aufsetzen, wenn ich mehr weiss.

Themes bei DoorGets CMS

Die Themes gibt es etliche und sie findet man, wenn man eingeloggt im Backend ganz oben rechts in der Ecke auf den Pfeil „>“ klickt. Dort lassen sich verschiedene Themes aktivieren und man kann auch ein Theme bearbeiten, was auch dort ist und es gibt bei jedem Theme die dementsprechenden Templates. Allerdings ist es für mich noch insofern neu, dass ich nicht wusste, welches Template nun für die Blog-Sidebar gilt, damit ich dort ein statisches Modul einbinden kann. Das muss noch herausgefunden werden und ohne den Support komme ich da nicht weiter.

Suchmaschinen-freundliche URLs bei DoorGets CMS

Wir haben nur teilweise die SEO-URLs bei DoorGets CMS und in der URL ist zwar die Artikelüberschrift vorhanden, aber auch ein Fragezeichen und um diesen wegzubekommen, muss man den Support anfragen. Aber andersherum stört es mich nicht, denn Google ist ja inzwischen schlau genug und eh die Seite crawlen wird, wenn man darauf mehr Inhalte bereitstellen wird.

Mein Fazit

Das DoorGets CMS machte auf mich keinen so schlechten Eindruck und damit lässt sich ganz gut bloggen. Wer vielleicht nicht mit WordPress arbeiten möchte, wovon ich eigentlich nicht ausgehe, kann dieses CMS ausprobieren. Wenn sich noch der Entwickler auf Sourceforge.net gemeledet hat, kann man davon ausgehen, dass man auch Hilfe bekommt, wenn etwas ist. Alles andere muss man selbst herausfinden, was bei manchen CMS eben so ist.

In dem Sinne wünsche ich euch viel Spass mit dem DoorGets CMS.

 

Alexander Liebrecht: Freier Autor
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