Das neue iPad Air

Allgemeines

Vor rund 48 Tagen ist der 4. Nachfolger des ursprünglichen iPads erschienen, diesmal mit dem Namen iPad Air. Wie beim MacBook Air stellt Apple hier die Parallele zwischen Produktnamen und – eigenschaften her. Mit einem Gewicht von 469 bzw. 479 Gramm ist es rund 28% leichter, als das iPad der 4. Generation. Zudem ist es 20% dünner, als sein älterer Bruder, das iPad 4, also ist es rund 7,55 Millimeter dick. Das iPad Air erfreut den Benutzer mit einem A7 Chip und einem 64-bit System, welches das neuste Betriebssystem von iOS – iOS 7- an Bord hat. Der Fingerabdrucksonsor TouchID ist nicht in dem iPad Air untergebracht. Bei der Keynote des iPad Airs gab Apple an, dass das neue iPad doppelt so schnell ist, als sein Vorgänger und 72 mal so schnell ist als sein ältester Bruder, das iPad 1. Wie sonst auch, gibt es wieder zwei Varianten, eine mit Cellular, die mit einer SIM-Karte ausgestattet werden kann und eine, die nur WiFi unterstützt. Wie das iPad 4 ist das iPad Air wahlweise mit 16 GB, 32 GB, 64 GB und 128 GB verfügbar. Je nach Gebrauch hält der Akku bis zu 10 Stunden. Wenn man ein neues iOS-Gerät erwirbt, erhält man ab sofort das komplette iLife, sowie iWork Paket gratis dazu.

Speedtest

Nachdem ich das iPad Air einiger Zeit in Betrieb hatte und es sozusagen „eingenutzt“ habe, habe ich einen kleinen Speed-Test gegen das iPad 3 gemacht. Angefangen bei dem Ausschalten der beiden Geräten, nachdem ich bei beiden Geräten alle offenen Programme geschlossen habe. Ich war nicht überrascht, als sich mein Verdacht bestätigte. Das iPad 3 war deutlich schneller aus, als das iPad Air. Dies ist aber bei den meisten Apple Geräten immer so. Langsamere und ältere Geräte fahren immer schneller herunter, als schnellere Geräte. Waren beide Geräte aus habe ich natürlich beide Geräte erneut gestartet. Und hier ist der Sieger eindeutig das iPad Air. Es hat schneller das Apple Logo angezeigt und war auch deutlich schneller mit dem Hochfahren fertig. Selbst bei der Eingabe des Codes war das iPad Air schneller. Das iPad 3 reagierte mit leichteren Verzögerungen.

Auch bei dem Öffnen von Apps war das iPad Air überzeugend schnell. Egal, ob die Einstellungen Anwendung oder ein komplexes Spiel. Immer lag -natürlich- das iPad Air vorne. Auch mit dem E-Mails abrufen, Kalender synchronisieren oder Websites öffnen, war das iPad Flaggschiff von Apple immer vorne. Keine Frage, dass auch das neue iPad schneller Dateien und Dokumente speichert. Egal, ob einen Film mit iMovie oder ein Pages-Dokument, das iPad Air ließ sich nicht überholen. Das iPad 3 hat wirklich fast keine Chance, außer eben beim Herunterfahren. Der enorme Unterschied der Geschwindigkeiten fällt leider aber nicht so groß im Alltagsbetrieb auf, als wenn man explizit einen Speed-Test macht, wobei man sagen muss, dass das iPad Air wirklich überzeugt mit den Geschwindigkeiten.

Erster Eindruck

Das iPad Air ist wirklich um einiges leichter, als das iPad 3. Es ist jetzt viel angenehmer, das iPad mit einer Hand zu heben und mit der anderen zu bedienen. Zudem wurde seitlich der Rahmen dünner, aber das Display hat sich natürlich nicht verändert. Die von manchen Nutzern bemängelten, ungewollten Fehlbedienungen beim Heben des Geräts konnte ich nicht nachvollziehen. Durch das, dass Rahmen dünner wurde, ist es nochmals angenehmer geworden, es zu heben, auch das Lesen von Büchern ist dadurch deutlich angenehmer, als mit den Vorgängern.

Das Display ist scharf und der Farbkontrast ist optimal. Nichts auszusetzen. Allerdings würde ich sagen, dass iPad Einsteiger keinen Unterschied zwischen den beiden Geräten bemerken würden. Den Gewichtsunterschied beispielsweise merkt man erst, wenn man das Gerät einige Zeit benutzt. Aufgrund der neuen Abmessungen des Geräts ist ein neues Smart Cover nötig, Vorgänger passen nicht auf das Air und funktionieren auch nicht mit diesem.

Fazit

Das iPad Air leistet wirklich „Spitzenarbeit“. Das iPad Air ist wirklich so schnell wie kein anderes iPad zuvor und der Farbkontrast und das Display sind einfach perfekt. An der Kamera merkt man zwar auch einen Unterschied, dieser ist aber nicht so groß, wie der Unterschied zu dem Gewicht. Auch die Dicke des neuen iPads ist einfach nur perfekt. Man muss wirklich sagen: Apple hat mal wieder erneut gute Arbeit geleistet, auch wenn es jetzt keine atemraubende, großen Neuerungen gibt, so wie zum Beispiel Siri beim iPhone 4s, dazu fehlen Apple einfach die Ideen. Allerdings ist es schade, dass Touch-ID nicht mit an Bord ist.

Wer sich überlegt, sich ein iPad Air zu kaufen, kann ich nur überzeugend sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt. Man sollte es sich allerdings auf der anderen Seite dennoch überlegen, wozu man es nutzt und sollte man noch ein iPad 4 neben sich liegen haben, muss das Gerät nicht innerhalb der nächsten Minuten durch das neue iPad Air ausgetauscht werden.

 

Preisvergleich

Moritz Krauß: Founder & Editor in Chief
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