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Samsung Galaxy Note7 mit Iris-Scanner und Europa-Release enthüllt

Wie angekündigt hat der südkoreanische Hersteller Samsung heute ein neues Spitzensmartphone vorgestellt – das Samsung Galaxy Note7. Das Phablet dient erstmals mit einem Iris-Scanner, welcher die Sicherheit um 200 Mal steigern soll. Außerdem kommt ein DualEdge Display zum Einsatz, welcher die gesamten Ränder ausnützen kann. Seit langer Zeit kommt das neue Note-Device sogar wieder einmal nach Europa – ganz zur Freude der Samsung Fans.

Viele Tage sind vergangen, in denen es keine Gerüchte über das Samsung Galaxy Note7 gegeben hat. Jeden Tag wurden die Internetnutzer mit neuen Informationen bombardiert, welche auch meistens gestimmt haben. Jetzt ist es vorbei mit Rätselraten, Samsung hat das Phablet nämlich offiziell enthüllt. Das Samsung Galaxy Note7 glänzt mit einem 5,7 Zoll großen AMOLED Display, welches mit einer Auflösung von 2.560×1.440 Pixeln protzt, auch wenn dies heutzutage nicht mehr selten ist. Das DualEdge Display wird von einem Gorilla Glass 5 geschützt und soll mit kräftigen Farben dienen können. Der Bildschirm wird von einem Metallgehäuse umgeben, welches die IP68 Zertifizierung besitzt und dadurch wassergeschützt ist.

 

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Samsung ist es übrigens gelungen, die Aussparung der Kamera zu verringern. Die Hauptkamera auf der Rückseite steht nur noch einen Millimeter ab. Ansonsten erinnert das Design an das Samsung Galaxy S7, was von dem Hersteller durchaus beabsichtigt war. Nicht ohne Grund wurde das Samsung Galaxy Note 6 übersprungen. Die Kamera löst übrigens mit 12 Megapixel und DualPixel auf. Die Frontkamera besitzt mit fünf Megapixeln eine recht schwache Auflösung. Als Prozessor kommt der bekannte Exynos 8890 octa-core mit 64-bit Architektur zum Einsatz. Dieser wird auch bei dem Samsung Galaxy S7 (edge) eingesetzt und mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Der 64 Gigabyte interne Speicher lässt sich laut Samsung auf bis zu 256 Gigabyte erweitern. Allerdings sollte beachtet werden, dass das Betriebssystem und die vorinstallierte Software bereits über zehn Gigabyte in Anspruch nehmen.

Der Akku des Samsung Galaxy Note7 ist sogar kleiner als der des Samsung Galaxy S7 edge. Weshalb der Südkoreaner „nur“ 3.500 mAh verbaut ist nicht wirklich schlüssig. Nichts desto trotz sollte der Wegbegleiter durchaus einen Tag wegstecken können. Dafür dürfen Fast Charging  und sogar Wireless Fast Charging nicht fehlen. Wer sein Phablet weiterhin mit einem Kabel laden möchte, kann hier zu dem USB-C Anschluss greifen. Ein wichtiger Bestandteil des Samsung Galaxy Note7 ist der verbesserte S-Pen. Dieser kommt künftig mit 4.096 Druckstufen daher und auch die Software wurde aufpoliert. Wird auf den Knopf des S-Pen gezogen, öffnen sich automatisch die entsprechende Quick-Anwendungen auf dem Phablet. Selbes passiert, wenn der Stift aus dem Einschubfach entnommen wurde. Hier gibt es ein zusätzliches Feature: ist das Smartphone im Ruhemodus, geht automatisch das Display im gesperrten Modus an. Anschließend können Notizen hinterlegt werden, ohne das Gerät zuvor entsperren zu müssen. Der Stift besitzt im Übrigen einen 100 mAh starken Akku.

 

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Bei der Konnektivität ist Samsung alles andere als sparsam – das Samsung Galaxy Note7 kann mit den neusten Technologien überzeugen. Klar, dass LTE Cat. 9 da nur nebensächlich ist. Bluetooth 4.2, W-LAN a/b/g/n/ac, GPS, NFC und ein Fingerabdrucksensor sind das mindeste. Darüberhinaus stattet der Hersteller das neue Phablet erstmals mit einem Iris-Scanner aus. Dieser befindet sich auf der Vorderseite und besteht aus einer 3,7 Megapixel Kamera sowie einem Infrarot-Sensor. Laut dem Südkoreaner ist das Entsperren mit dem Auge 200 Mal sicherer, als mit dem Finger. Allerdings bringt diese Technik einige Nachteile mit sich. Das Phablet darf nämlich nur 25-30 Zentimeter vom Auge entfernt sein. Zeitgleich muss auf dem Display gewischt werden, um den Iris-Scanner zu aktivieren. Nutzer von Sehhilfen müssen ebenfalls mit Problemen rechnen – ebenso wenn die Beleuchtung schlecht ist. Samsung weist darauf hin, dass der Iris-Scanner nur dann eingerichtet werden sollte, wenn keine Brille und keine Kontaktlinsen getragen werden. Nur dann kann eine hohe Sicherheit garantiert werden. Wenn der Iris-Scanner ohne Brille beziehungsweise Kontaktlinse eingerichtet wurde, soll das Samsung Galaxy Note7 auch mit entsprechender Sehhilfe keine Probleme beim Entsperren haben.

 

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Als Betriebssystem kommt Android 6.0.1 Marshmallow zum Einsatz. Ein Upgrade auf Android Nougat ist äußert wahrscheinlich. Da Google allerdings noch keinen Release Termin für Android 7.0 bekannt gegeben hat und Samsung das Samsung Galaxy Note 7 schon Anfang September auf den Markt bringen möchte, wird das Spitzenphablet noch mit dem alten Betriebssystem ausgeliefert. Endlich kommt übrigens wieder ein Note-Modell wieder nach Europa. Die Vorgänger haben den Weg nämlich nicht bis hierher geschafft. Jetzt kommen wir zum preislichen Aspekt: Samsung schlägt den Händlern einen Preis von 849 Euro vor.

Bereits ab dem 16. August kann das Samsung Galaxy Note7 direkt im Samsung Onlineshop vorbestellt werden. Vorbesteller werden mit einer kleinen Aktion belohnt: wer das Gerät rechtzeitig bestellt bekommt die Samsung Gear VR kostenlos oben drauf und dürfen ihr neues Gerät bereits drei Tage früher in den Händen halten. Der reguläre Verkauf soll dann am 02.09. auch in Deutschland starten.

Quelle Bilder: allaboutsamsung

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Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


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