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Onlinedruckerei viaprinto im Test: Preise vergleichen lohnt sich

Ein Testbericht der anderen Art. Schließlich müssen wir nicht nur Hard- und Software testen. Heutzutage gibt es im Internet eine Vielzahl an verschiedenen Dienstleistungen. Nicht zuletzt gibt es Onlinedruckereien, welche für ihre Kunden beispielsweise Visitenkaten, Flyer und einiges mehr drucken. Wir haben uns die Druckerei viaprinto etwas genauer angeschaut. Von dem Bestellprozedere bis hin zu der Qualität.

 

Die Website – übersichtlich, einfach, kompakt

Der erste Eindruck entsteht meist schon beim Besuch der Website. Die Homepage von viaprinto ist übersichtlich und kompakt gehalten. Bereits auf der Website kann das gesamte Sortiment eingesehen werden. Von Büchern bis hin zu Präsentationsmappen. Wenn ein Produkt ausgewählt wurde, stehen nochmals verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten zur Auswahl. Der Kunde kann nicht nur die Papiersorte wählen, sondern auch die Auflagenzahl. Visitenkarten sind bereits ab 50 Stück erhältlich, maximale Menge 50.000 Auflagen. Die Bestellung ist ebenfalls einfach gehalten. Der Kunde kann seine fertige Bilddatei hochladen und sieht diese sofort in einer Vorschau. Leider kann das Bild weder gezoomt oder bewegt werden. Die Datei muss bereits komplett fertig hochgeladen werden. Eine nachträgliche Änderung ist nicht möglich. Damit die passenden Seitenverhältnisse und Größen eingehalten werden können, werden diverse Vorlagen bereitgestellt. Diese haben wir jedoch erst nach der Bestellung gefunden, da diese ziemlich verschachtelt versteckt sind. Der erste Eindruck der Übersichtlichkeit täuscht also. Um alle Möglichkeiten zu finden, muss der Kunde durch verschiedene Menüpunkte navigieren.

Um die richtige Auswahl der Papiersorte zu treffen, können kostenlose Muster bestellt werden. Diese können beispielsweise auf der Startseite als auch während der Produktkonfiguration gefunden werden. Viaprinto prüft nach Bestelleingang die Dateien auf deren Funktionalität. Außerdem wird ein kleiner Qualitätscheck angeboten. Bei diesem wird unter anderem der Beschnitt geprüft und ob alle Schriften kompatibel sind. Eine Rechtschreibüberprüfung wird – verständlicherweise – nicht angeboten. Der Kunde muss bei PDF- oder Office-Dokumenten dafür nämlich sorgen, dass die Schriftart miteingebettet ist – schließlich können sogar PowerPoint-Dateien als Druckvorlage verwendet werden.

 

Die Website von Viaprinto viaprinto Onlinedruckerei viaprinto im Test: Preise vergleichen lohnt sich Viaprinto Website 680x348

 

PayPal, Kreditkarte, Rechnung – alles möglich

Für das Bezahlen stellt viaprinto viele Möglichkeiten zur Verfügung. Das ist nicht bei jedem Onlineshop so – geschweige denn bei einer Onlinedruckerei. Der Anbieter akzeptiert neben PayPal und Kreditkarte auch das Lastschriftverfahren. Auf Wunsch kann der Kunde die Bestellung sogar auf Rechnung abschließen. Erst nachdem der Versand erfolgt ist, wird dem Kunden die Rechnung zugestellt. A pros pos Versand: auch hier stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Wenn es schnell gehen soll, gibt es das Overnight Verfahren. Im besten Fall ist die Bestellung dann bereits einen Tag später beim Kunden – im schlimmsten Fall erst nach zwei Tagen. Der langsamste Versand dauert bei viaprinto bis zu einer Woche – ist jedoch dafür im Preis inklusive. Der Versand erfolgt je nach Lieferart mit DHL, UPS oder Hermes. Unsere Visitenkarten sind unversehrt angekommen.

 

Viaprinto - die Druckerei viaprinto Onlinedruckerei viaprinto im Test: Preise vergleichen lohnt sich Produktion 680x250

 

Die Qualität

Unsere Visitenkarten wurden präzise gedruckt. Fast alle Farben wurden richtig dargestellt. Nur unser TechnikSurfer-Farbverlauf fällt graustufig und nicht unbedingt bläulich aus. Dafür werden die restlichen Farben wie gewünscht dargestellt. Auch die Papierqualität lässt kaum zu Wünschen übrig. Dies liegt vielleicht auch daran, dass viaprinto ein Unternehmen der CEWE Stiftung ist. Dieser Stiftung gehört auch die bekannte Druckerei CEWE Print an. CEWE Print ist einer der bekanntesten Hersteller für Fotobücher und bietet seit geraumer Zeit eine große Onlinedruckerei an. Die meisten Produkte bei viaprinto stimmen mit denen von CEWE überein. Unseres Wissens werden alle Bestellungen über viaprinto auch von CEWE gedruckt. Die Qualität und Aussehen ist jedenfalls dieselbe. Allerdings gibt es an dieser Stelle einen dicken Minuspunkt für viaprinto: denn unsere Visitenkarten sind bei CEWE um genau zehn Euro günstiger. Allerdings unterscheidet sich dies von den Produkten und deren jeweiligen Konfiguration. Vor dem Bestellen sollten deshalb auf alle Fälle die Preise der beiden Anbieter verglichen werden, denn die Qualität ist wie bereits geschrieben eins zu eins dieselbe.

Nach Erhalt des Produktes kann dieses auf Wunsch im eigenen Benutzerprofil schnell nachbestellt werden. Mit einem Knopf in den bisherigen Bestellungen kann dieselbe Bestellung in den Warenkorb gelegt werden. Der Link zu der Nachbestellung kann auf Wunsch auf mit anderen geteilt werden – um Beispielsweise sein Geburtstagsgeschenk einzufordern.

 

 

Viaprinto - unsere Visitenkarten viaprinto Onlinedruckerei viaprinto im Test: Preise vergleichen lohnt sich DSC052041 680x382

 

Alles in allem bietet viaprinto eine gute Qualität der Produkte an. Die Startseite der Website ist übersichtlich, das Produktsortiment wird übersichtlich dargestellt. Weitere Informationen und Vorlagen finden sich ebenfalls auf der Website wieder. Für mache Informationen sollte genauer hingeschaut werden, nicht alles ist auf den ersten Blick ersichtlich. Dafür wird dem Kunden schon beim Bestellen angezeigt, wie das fertige Produkt aussehen wird. Allerdings lohnt es sich, die Preise zu vergleichen. Das Preis-Leistungverhältnis von viaprinto ist in unseren Augen gut, das von CEWE ist besser. Zumindest was den Preis der Visitenkarten anbelangt.

Schön, dass du da bist. Wir würden uns sehr freuen, wenn du uns als TechnikSurfer Leser deinen Freunden weiterempfehlen, uns auf den sozialen Netzwerken folgen und unsere App für Android oder iOS installieren würdest. Es lohnt sich - garantiert!

Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


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