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LG rudert zurück und stoppt den Verkauf der LG Watch Urbane 2 weltweit

Heute erreicht uns eine kuriose und traurige Nachricht: LG stoppt mit sofortiger Wirkung den Verkauf der neuen Smartwatch LG Watch Urbane 2. Das Gadget ist erst seit wenigen Tagen in Amerika erhältlich und wäre in Kurze nach Europa gekommen. Allerdings ist dem Hersteller nun ein gravierender Fehler aufgefallen. Das Problem ist so groß, dass die komplette Reihe vernichtet wird. Außerdem werden die bereits ausgelieferten Uhren zurückgerufen.

Die komplette Chargen der LG Watch Urbane 2 sind für die Mülltonne. Wirklich schade, da sich das Wearable – zumindest von den Spezifikationen her – sehr gut angehört hat. Das Wearable wurde Anfang November vorgestellt. Wir haben berichtet. Die Urbane 2 kommt mit Android Wear und kann erstmals komplett eigenständig arbeiten. Dies wird durch die Mobilfunk Konnektivität – unter anderem auch LTE – ermöglicht. Jedoch läuft nun alles anders. Mit sofortiger Wirkung wird der Verkauf des LG Gadgets gestoppt. Grund sei ein großes Hardwareproblem, welches die alltägliche Bedienung beeinträchtigen würde. Aufgrund des Wettbewerbs und der Fairness den Zulieferern gegenüber, wird das genaue Problem nicht erläutert. Fest steht jedoch, dass eine nagelneue Komponente schuld daran sei.

 

LG stellt LG Watch Urbane 2 ein LG Watch Urbane 2 LG rudert zurück und stoppt den Verkauf der LG Watch Urbane 2 weltweit LG Watch Urbane 2 wurde gestoppt 680x453

 

Während der Verkauf hierzulande erst in nächster Zeit starten sollte, war die LG Watch Urbane 2 in den USA bereits verfügbar. Auch bei dem Mobilfunkanbieter AT&T konnte die Uhr bestellt werden. Teilweise wurden erste Modelle auch schon ausgeliefert. AT&T empfiehlt seinen Kunden nun, das Wearable wieder zurückzugeben. Einen Ersatz gibt es nicht. Die Kunden erhalten lediglich eine Gutschrift. LG kommentiert derzeit nicht, wann der Verkauf wieder anlaufen soll. Es wäre nicht abwegig, wenn die Watch Urbane 2 niemals auf den Markt kommen würde. Denn derzeit ist von einem sehr schweren Problem die Rede. Interessenten müssen sich in nächster Zeit jedenfalls in Geduld üben und womöglich auf die Nachfolgerreihe warten.

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Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


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