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Jawbone: versuchter Verkauf und Zahlungsschwierigkeiten

Laut Insiderinformationen hat Jawbone finanzielle Schwierigkeiten und versucht nun, sich selbst an andere Firmen zu verkaufen. Nachdem erst nur die Audiosparte abgetreten werden solle, soll jetzt auch der Wearable-Markt an andere Hersteller verkauft werden. Außerdem wurden einige offene Rechnungen nicht gezahlt.

Immer mehr Gerüchte entstehen mittlerweile über Probleme bei dem Hersteller Jawbone. Erst vor kurzem kursierte das Gerücht, dass die Produktion der Fitnesstracker eingestellt wurde und wichtige Personen die Firma verlassen. Nun ist die Firma nach Informationen von Insidern in Zahlungsschwierigkeiten. Das Unternehmen konnte für mindestens einen Geschäftspartner die Zahlungsfrist nicht einhalten und teilte mit, dass die offenen Rechnungen vom August nicht bezahlt werden könnten.

 

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Schon seit längerem ist bekannt, dass der Amerikaner den Audioteil der Firma zum Verkauf anbietet. Nun teilen Insider mit, die Firma habe in den letzten Monaten mindestens einen Versuch unternommen, sich selbst – also die komplette Firma – zu verkaufen. Während der Konkurrent FitBit seinen Absatz immer weiter ausbauen konnte, nahm der Marktanteil von Jawbone immer weiter ab. Doch auch viele andere Wearable-Hersteller haben sich in den letzten Jahren an große Technologieunternehmen verkauft, darunter etwa Misfit oder Basis. Es scheint, als wäre dies der aktuelle Trend für die Hersteller. Jawbone befindet sich allem Anschein nach in einem schweren Wettkampf mit der Konkurrenz und scheint auch auf dem Fitnessmarkt massive Probleme zu haben. Wie sich die Firma in Zukunft entwickelt, ist somit ungewiss. Allerdings sollen für 2016 noch neue Produkte geplant sein – sofern das Geld ausreicht.

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Tom Jennewein

Tom Jennewein

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