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Ist WordPress als OpenSource CMS zu schlagen?!

php-fusion-9-0-blog-002 wordpress Ist Wordpress als OpenSource CMS zu schlagen?! php fusion 9 0 blog 002 300x203Hallo liebe Leser! Eine Weile hatte ich schon keine Zeit, um euch hier mit einem weiteren Artikel zum Thema CMS zu erfreuen. Doch heute ist es wieder soweit und ich möchte ein bisschen mit euch plaudern. Mir geht es in diesem Blogpost darum, ob man WordPress als CMS überhaupt schlagen kann und ob es vielleicht ein paar Alternativen gibt, die man einfach mal so nennen kann.

Ich habe hier bei TechnikSurfer bereits etliche OpenSource CMS vorgestellt und auch einige CMS-Vergleiche zu Blog gebracht. Festgestellt habe ich auch, dass kaum ein CMS an WordPress heranreichen kann. Ihr kennt ja sicher noch die beiden CMS-Boliden, die in der Oberliga mitspielen und Drupal sowie Joomla heissen. Das sind auch mitunter die beiden Alternativen, die man gerne erwähnen kann.

WordPress bietet einem Nutzer nun mal alles, was das Herz eines Bloggers so begehrt und kaum eine Aufgabe lässt sich mit diesem CMS nicht erledigen. Ich hatte neulich damit sogar ein Verzeichnis erstellt, was durch das Plugin Business Directory möglich war. Das Plugin ist kostenlos und es gibt noch eine Premium Version mit weiteren integrierten Modulen.

Ich habe nun nach den Jahren mit WordPress erfahren, dass damit ein Blog, ein Lexikon, ein Shop, ein Verzeichnis und ein Forum funktionieren und da schlagen die Herzen eines Webmasters höher. Dann noch die Vielfalt der freien Plugins sowie Themes, die kaum Wünsche offen lassen. Manche Blogger greifen gleich zu einem Premium Theme mit Premium Support und sind damit mehr als nur glücklich.

Auch schon mit einem Free Theme kann man eine Menge machen bzw. es kann einem ganz gut passen. Je mehr man sich mit WordPress beschäftigt, desto mehr Vorteile kommen ans Licht. Sicher gibt es auch kleinere Nachteile, wie ständiges Updaten der Plugins und hin und wieder auch des Kerns der Software, aber das Letztere muss einfach gemacht werden. Die WP-Entwickler sind stets an der Verbesserung der Software dran und das kommt den Nutzern zu gute.

Bei den CMS wie Drupal und Joomla gibt es auch Updates und Zwischenupdates, die man auch mitnehmen muss. Die beiden CMS-Boliden sind schon eine andere Sache und man muss sich sehr dran gewöhnen. Dabei ist auch vieles machbar und wenn man die Geduld hat und ein bisschen Ausdauer mitbringt, kann man auch Drupal und Joomla ganz gut kennenlernen. Ich bin leider nur ein Nutzer, der eigene Erfahrungen sammelt und die Webentwickler-technische Seite eines CMS kann ich nicht bedienen und es bringt auch nichts, andere Inhalte als Beispiel hierher zu kopieren.

Aber als Nutzer reicht es mir schon, wenn ich ein CMS so kennenlernen und erkunden sowie erproben kann. Mit WordPress machte ich bisher die besten Erfahrungen und erst neulich habe ich es wieder zu schätzen gewusst. Dabei erwähnte ich in einem Artikel, dass eine Kommentarfunktion in WordPress so einfach wie möglich sein muss, damit überhaupt kommentiert wird. WordPress bietet das. Drupal 7 und Joomla 3 ebenfalls. Bei Joomla kann man Komento Kommentare einsetzen. Bei Drupal gibt es das Modul Link, womit man einem Kommentarfeld auch ein Feld für die URL hinzufügen kann.

Wenn man noch weitergeht und sich solche CMS wie PHP Fusion und DotClear ansieht, so weiss ich, dass man bei PHP Fusion nur mit Name kommentieren kann und meinen Erfahrungen nach wird dabei auch viel weniger kommentiert, aber dafür hat man manuellen Spam. Das kommt auch dadurch, dass beim Captcha auch eine Audio-Ansage vorhanden ist. Bei meinem PHP Fusion 7 Blog setze ich das Math Captcha ein, habe aber dennoch Spam.

Dieses CMS gefällt mir schon und ich kann damit sehr gut arbeiten, aber an WordPress reicht es dennoch nicht. Ich denke, dass PHP Fusion viel mehr für ein Portal geeignet ist und da gibt es viele Fans und Begeisterte, die dieses CMS hierzulande einsetzen. Ich tue es übrigens auch.

DotClear ist ebenfalls ein gutes Blogsystem, bei dem man auch Plugins und Themes hat und es wird auch weiter entwickelt. Wenn jemand wirklich kein WordPress einsetzen möchte, kann sich mal DotClear genauer ansehen. Lasst euch Zeit dabei, denn dort kann man auch vieles umsetzen und verwirklichen. Auf den ersten Blick kann man nicht immer viel feststellen.

Wie man das Blatt nicht dreht, geht der Weg der meisten Blogbeginner an WordPress nicht vorbei und so gehen viele andere CMS unter. Wahrscheinlich sollte es so sein und wenn WordPress weiter wachsen wird, wird es die Nummer 1 sein, falls es nicht bereits der Fall ist, zumindest sehr gut zum Bloggen geeignet. Drupal und Joomla sind es ebenfalls und da sage ich auch nichts.

 

Mein Fazit:

Schaut euch unbedingt die hier erwähnten CMS an, um sich einen Überblick zu verschaffen und danach eine bessere CMS-Wahl zu treffen. Manche Blogger suchen auch hin und wieder nach einer passenden WordPress-Alternative und Drupal, Joomla, dotClear sowie PHP Fusion sind es, meiner Ansicht nach. Man muss sich nur noch entscheiden.

Schön, dass du da bist. Wir würden uns sehr freuen, wenn du uns als TechnikSurfer Leser deinen Freunden weiterempfehlen, uns auf den sozialen Netzwerken folgen und unsere App für Android oder iOS installieren würdest. Es lohnt sich - garantiert!

Alexander Liebrecht

Alexander Liebrecht

Freier Autor


  1. AV100.de
    AV100.de 5 Februar, 2015, 22:20

    Alles schön und gut und sicherlich gibt es auch Fans der anderen Blogsysteme.Doch der heilige Gral der Blogsysteme ist und bleibt für mich WordPress.

    Da hab ich mich reingefuchst und was anderes will ich gar nicht probieren.

    Grüße
    Lothar

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  2. Alexander Liebrecht
    Alexander Liebrecht Author 6 Februar, 2015, 06:47

    Ja, gegen WordPress kann man auch nichts sagen. Ich erwähne auch mal andere Blogsysteme, weil ich es als erwähnenswert betrachte.

    Da muss natürlich jeder Blogger selbst entscheiden, welches er nimmt. Es ist doch schön, wenn noch jemand über die CMS berichtet, da sie ja auch genutzt werden, auch wenn nur zu einem Bruchteil von WordPress.

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