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Google I/O: Google Assistant wird der Assistent schlechthin

Google I/O: Google Assistant wird der Assistent schlechthin

Jeder große Hersteller hat einen eigenen Sprachassistenten am Start. Angefangen bei Siri über Cortana und Alexa bis hin zu Google Now. Bislang basiert der Assistent von Google größtenteils nur auf der Suchmaschinen-Ebene. Doch das soll sich ändern. Mit Google Assistant startet ein neues Zeitalter der virtuellen Helfer. Die neue Software soll auf verschiedenste Geräte kommen und Fragen sogar anhand des Kontextes erkennen.

Google Now kann im Gegensatz zu Siri nicht sonderlich mithalten. Doch jetzt hat Google auf der Google I/O angekündigt, den Spieß umdrehen zu wollen. Das Zauberwort heißt Google Assistant. Der neue virtuelle Assistent basiert nicht mehr wie üblich auf der Frage – Antwort Form. Der Helfer versteht Fragen nämlich im Kontext, wodurch sogar ein komplettes Gespräch aufgebaut werden kann. Beispielsweise kann gefragt werden, welcher Italiener in der Nähe ist. Nachdem Google Assistent geantwortet hat, kann simpel nach dem kürzesten Weg dorthin gefragt werden – ohne den Namen des Italieners zu wiederholen. Bislang war das nicht möglich, jetzt versteht der Assistent die Fragen auch im Kontext und bezieht die neue Fragen auf den bisherigen Gesprächsverlauf. Anschließend kann gleich ein Tisch reserviert und ein Kalendereintrag erstellt werden – alles vollautomatisch.

 

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Das Highlight an Google Assistant: der Helfer kommt gleich auf mehrere Geräte. Sei es in Google Home, dem neuen Messenger Allo oder Android. Der Assistent ist einfach überall. Außerdem werden gleich mehrere Schnittstellen miteinander verknüpft. Google verbindet Text und Sprache mit der gewöhnlichen Suchmaschine. Dadurch stehen Google Assistant viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung, als beispielsweise Siri. Allerdings muss das Ganze auch finanziert werden. Wahrscheinlich kommen bei dem Assistenten verschiedene Werbemittel zum Einsatz. Damit lässt sich viel Kohle finanzieren, da sich Unternehmen sicherlich Vorschläge kaufen können. Wenn der Assistent oft genutzt wird, lernt dieser auch die eigenen Vorlieben kennen, wodurch die Werbung noch gezielter geschaltet werden kann.

Was ich aus der Google I/O 2016 mitnehme?  Mit vielen Neuheiten möchte Google omnipräsent werden und überall dabei sein. Sei es im SmartHome Sektor oder auf dem Smartphone. Das riecht nach Marktmacht – wenn nicht sogar Weltmacht. Aber zurück zu Google Assistant: bislang ist noch nicht ganz klar, auf welchen Plattformen Google Now abgelöst werden soll. Zudem ist noch kein Launch-Termin bekannt gegeben worden.

Quelle Titelbild: Twin Design / Shutterstock.com

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Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


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