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Die RHA MA750i im Test

Vielen wird der Hersteller RHA nicht bekannt sein und ehrlich gesagt ging es uns genauso. Umso gespannter waren wir auf das Testmuster des RHA MA750i, welches uns RHA uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Schon die vorhergehenden Modelle des aus Glasgow kommenden Herstellers sollen gut gewesen sein. Wir haben das Headset einem Test unterzogen.

RHA ist ein relativ junger Soundhersteller aus Glasgow. Das Kürzel RHA steht dabei für Reid and Heath Acoustics und stellt hochqualitative In-Ear-Kopfhörer her. Und das auch mit einem spitzen Preis- und Leistungsverhältnis. Mit den RHA MA750i hat das Unternehmen ein weiteres Modell auf den Markt gebracht, welches für knapp 100 Euro zu haben ist. Damit gehören die In-Ears zwar nicht mehr zu den Schnäppchen aber bieten dafür einiges.

 

Die Verpackung des RHA MA750i RHA MA750i Die RHA MA750i im Test IMG 6891 680x453

 

Design und Zubehör

Zuerst fällt uns das ungewöhnliche dicke und gummiummantelte Kabel des  RHA MA750i auf. Dieses mündet in einen vergoldeten 3,5mm-Klinkenstecker, der dank eines Kabelschutzes auch nach langer Benutzung wohl kaum abreißt. Das etwa 1,35 Meter lange Kabel nimmt viel Platz im Rucksack oder der Hosentasche ein, dennoch verknotet es sich nicht. Hochwertig verarbeitet ist natürlich auch der Rest des Headsets, vor allem die aus Edelstahl gefertigten Ohrhörer. Zum Zubehör des RHA MA750i gehört ein Sortiment an Ohrstöpseln in einer schicken Halterung, eine Tragetasche sowie ein Kabelclip.

 

Tragekomfort

Wichtigstes Zubehör des RHA MA750i sind sicherlich die verschieden beigelegten Ohrstöpsel. Insgesamt zehn Paar in verschiedensten Formen und Größen. Genug, um für jedes Ohr die optimale Passform zu finden. So lässt sich der Gehörgang optimal abdichten, um auch leise Passagen bei lauten Umgebungsgeräuschen genießen zu können. Das Over-Ear-Kabel sorgt dafür, dass die Kabel beim Hören nicht stören. Die Ohrhörer des RHA M750i sitzen fest und lassen sich auch länger bequem tragen.

 

RHA MA750i im Test RHA MA750i Die RHA MA750i im Test IMG 6940 680x453

 

Bedienung

Das kleine ‘i’ verrät am Produktnamen, dass der RHA MA750i speziell für Produkte von Apple entworfen wurde. An dem Kabel ist eine kleine Fernsteuerung angebracht, welche als Freisprecheinrichtung dient. Bei Nutzung mit iPod, iPhone und iPad sowie bei vielen anderen Wiedergabegeräten kann mittels der integrierten Tasten die Musik gesteuert werden. Hierzu gehört neben dem Starten/Stoppen von Liedern das Vor/Zurückspulen als auch die Lautstäkeregelung. Für diejenigen, welche auf diesen Komfort verzichten möchten, gibt es ein zehn Euro günstigeres Modell. Dieses wird dann ohne die Fernbedienung geliefert. Hierbei handelt es sich dann um die RHA MA750.

 

Sound

Der Sound des MA750i ist nicht nur gut, er ist fantastisch. In dieser Preisklasse gibt es wenige Modelle, die klangtechnisch so viel leisten wie der von RHA. Die besondere Form der Kopfhörer sorgt dafür, dass der Sound auf natürliche Weise aus den Kopfhörern ins Ohr gelangt. Der Bass und die Höhen des RHA MA750i sind perfekt aufeinander abgestimmt und ergänzen sich miteinander.

 

Fazit

Knapp 100 Euro sind nicht wenig für In-Ear-Kopfhörer. Wer jedoch etwas investieren möchte, bekommt mit dem RHA MA750i geräuschisolierende In-Ear-Kopfhörer auf höchstem Niveau. Perfektes Design, satter Klang und reichlich Zubehör. Was will man denn mehr? Von mir bekommet der RHA MA750i von dem jungen Soundhersteller eine klare Kaufempfehlung.

 

Preisvergleich

Design
18out of 5
Verarbeitung
18out of 5
Komfort
16out of 5
Lautstärke
16out of 5
Sound
16out of 5
Bedienbarkeit
16out of 5
Zubehör
16out of 5
Preis
14out of 5
Preis-Leistung
16out of 5

Zusammenfassung

Die MA750i von RHA punkten definitiv in Sachen Sound und Design. Sie sind gut verarbeitet und sitzen bequem. Der Preis von knapp 100 Euro ist zwar etwas hoch, aber man bekommt für sein Geld ein paar In-Ear-Kopfhörer der Extraklasse.

4.05

4.05 out of 5
Gut

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Sebastian Wysocki

Sebastian Wysocki

Ich heiße Sebastian Wysocki, auch Seppel genannt, und komme aus Berlin. Ich arbeite als Veranstaltungstechniker und interessiere mich für die neusten Technikhighlights. Ich kam zu TechnikSurfer, weil ich den Blog schon seit längeren verfolgt habe und dann endlich die Chance genutzt habe, mich als Autor zu bewerben.


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  1. PieF
    PieF 11 Mai, 2015, 11:58

    Das klingt echt spitze.. Das ganze nun noch als Wireless Variante und sie hätten nen neuen kunden in mir gewonnen…

    Reply this comment

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