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Bei PayPal kann ab sofort in Raten bezahlt werden

Der Onlinepayment-Dienst PayPal startet jetzt auch in Deutschland mit Ratenzahlungen. Kunden können bestellte Ware künftig in Raten zahlen, während der Händler garantiert sein komplettes Geld erhält. Jeder Schritt geschieht online in Echtzeit, wodurch der Weg zur Bank erspart wird. So leicht war Ratenzahlung vermutlich noch nie.

Nachdem PayPal in Amerika und Großbritannien bereits Ratenzahlungen anbietet, ist das nun auch in Deutschland möglich. Händler haben nach Rücksprache mit dem Anbieter die Möglichkeit, die Ratenzahlung in ihren Shop zu integrieren. Zum Start bieten bereits zehn Online-Shops die Ratenzahlung powered by PayPal an. Während der Händler nur entscheiden muss, ob der Antrag angenommen wird, kümmert sich der Payment-Dienst um alles weitere.

 

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Um einen Ratenvertrag abzuschließen, ist nicht einmal ein PayPal Konto notwendig. Bei dem Bestellvorgang gibt der Kunde lediglich seinen Namen, die Anschrift, die Bankverbindung und sein Geburtsdatum ein. Der Online-Dienst prüft dann in Echtzeit die Bonität des Kunden. Ist die Prüfung erfolgreich, werden die Daten dem Händler vorgelegt. Dieser entscheidet final, ob der Auftrag angenommen wird, oder eben nicht. Der Händler kann bereits im Voraus seine verschiedenen Konditionen festlegen. Dabei kann zwischen verschiedenen marktüblichen Jahreszinsen gewählt werden. Außerdem sind Laufzeiten zwischen sechs und 24 Monaten möglich. Wenn der Kunde ein PayPal Konto besitzt, werden die Ratendaten in diesem verknüpft. So hat der Kunde immer einen Überblick darüber, wieviel bereits getilgt wurde und welche Beträge noch ausstehen.

Stimmt der Händler dem Auftrag zu, muss nur noch die Ware verschickt werden. Ab diesem Zeitpunkt werden die Raten fällig. Diese werden von PayPal einkassiert und anschließend nach Abzug der Gebühren an den Händler weitergegeben. Wenn der Kunde eine Sondertilgung oder vorzeitige Restzahlung vornehmen möchte, ist das ohne zusätzliche Kosten möglich. Sollte der Kunde nicht zahlen, bleibt der Händler nicht auf den Kosten sitzen. PayPal übernimmt in jedem Fall das gesamte Risiko und bezahlt den Händler.

Quelle Bild: GokGak / Shutterstock.com

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Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


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