Planet of Tech

Angeblich kursieren 33 Millionen Twitter-Zugangsdaten durch das Internet

Nachdem vor einigen Jahren sämtliche soziale Netzwerke wie MySpace oder Tumblr gehackt wurden, geht es jetzt wieder los: im Internet kursieren angeblich mehrere Millionen Twitter-Zugangsdaten. Dahinter verstecken sich nicht nur Passwörter, welche in Klartext abgespeichert sind. Das soziale Netzwerk streitet einen Angriff bisher ab. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Zugangsdaten echt sind.

Wie der Blog LeakedSource am Vormittag berichtet, seien der Website rund 33 Millionen Twitter-Zugangsdaten zugespielt worden sein. Darunter befinden sich Nutzernamen, E-Mail Adressen und Passwörter. Der Blog gibt an, dass alle Daten in Klartext angegeben seien. Unklar ist nach wie vor, woher die Daten stammen und wie alt diese sind. Die Tatsache, dass die Daten unverschlüsselt sind, lässt einen aufhorchen. Twitter gibt nämlich an, alle Daten verschlüsselt abgespeichert zu haben. Der Sicherheitschef von dem Netzwerk hat mittlerweile mitgeteilt, dass man nicht von einem Angriff ausgehe. Die Website konnte keine merkwürdigen Aufrufe erkennen.

 

lo-c twitter Twitter Angeblich kursieren 33 Millionen Twitter-Zugangsdaten durch das Internet shutterstock 154181867 660x440

 

Aufgrund der Datenverschlüsselung können die Daten also mit hoher Sicherheit nicht direkt von Twitter stammen. LeakedSource geht davon aus, dass die Passwörter von Browser-Malware ausspioniert und gestohlen wurden. Außerdem ist noch immer nicht bekannt, ob die Zugangsdaten überhaupt echt sind und funktionieren. Das soziale Netzwerk arbeitete derzeit eng mit LeakedSource zusammen um alle Nutzer zu schützen. Zwar besteht derzeit keinerlei Gefahr, trotzdem sollten die Nutzer auf Nummer Sicher gehen und ihre Passwörter ändern.

Quelle Bild: PiXXart / Shutterstock.com

Schön, dass du da bist. Wir würden uns sehr freuen, wenn du uns als TechnikSurfer Leser deinen Freunden weiterempfehlen, uns auf den sozialen Netzwerken folgen und unsere App für Android oder iOS installieren würdest. Es lohnt sich - garantiert!

Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


Ähnliche Artikel

Huawei Mate 9 Erfahrungsbericht: der kleine Galaxy Note 7 Ersatz

Mit dem Huawei Mate 9 hat der chinesische Hersteller ein Smartphone veröffentlicht, welches durch schnelle Technik und einen großen Bildschirm auffallen

Verschlüsselung von WhatsApp war noch nie sicher [UPDATE]

Seit etwa einem Jahr werden sämtliche Chats bei WhatsApp verschlüsselt übertragen. Damit soll verhindert werden, dass Dritte mitlesen können. Doch

TechnikSurfer wünscht einen guten Rutsch und ein technikvolles Jahr 2017

Die letzten Stunden von diesem Jahr sind angebrochen – während wir noch ein paar Stunden 2016 hinter unserer Serverzeit stehen haben,

Noch keine Kommentare vorhanden Sei der Erste und hinterlasse einen Kommentar!

Hinterlasse einen Kommentar

Your e-mail address will not be published.
Required fields are marked*


Kommentare erscheinen erst nach der Freischaltung.