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Amerikanische Universität verklagt Apple und fordert Verkaufsstopp

Eine kalifornische Universität hat gegen Apple eine Patentklage eingereicht. Der iPhone-Hersteller verletze sämtliche Patente, was die W-Lan Technologie betrifft. Die Universität fordert nicht nur einen Schadensersatz, sondern sogar einen Verkaufsstopp aller Produkte. Betroffen sind überwiegend aktuelle Modelle. Auch der Lieferant Broadcom wurde im Zuge dessen mitverklagt.

Im Mai geht es heiß her: nachdem Samsung und Apple gemeinsam von Huawei zur Rechenschaft gezogen wurden (wir haben berichtet), wurde der kalifornische Entwickler von einem Patentroll verklagt. Das iPhone kann zu viel, was gegen Patente verstoße. Auch darüber haben wir berichtet. Innerhalb von einem Monat geht jetzt die dritte Patentklage ein. Diese stammt ausnahmsweise sogar mal aus Amerika. Die kalifornische Universität California Institute of Technology (Caltech) wirft Apple vor, verschiedene W-Lan Patente verletzt zu haben. Insgesamt vier Patente würden verletzt, welche in den Jahren 2006 bis 2012 der Uni zugesprochen wurden. Vor allem die W-Lan Standards 802.11 n und 802.11 ac seien betroffen. Die Patente beschreiben eine Möglichkeit, die Übertragungsrate zu steigern.

 

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Betroffen sind unter anderem aktuelle iPhones, iPads, Macs und sogar die Apple Watch. Wie MacRumors berichtet, wurde in Amerika bereits der Verkauf aller Modelle des AirPort und der Time Capsule eingestellt. Hierbei handelt es sich um Geräte, welche als Router fungieren können. Ob der Verkaufsstopp allerdings mit der Klage zusammenhängt, ist bislang unklar. Unterdessen reicht Caltech die Klage auch gegen den Zulieferer Broadcom. Broadcom fertigt und liefert einen großen Teil der betroffenen Chips für Apple. Die Caltech ist sich sicher, dass beide Unternehmen für die Patentverletzung verantwortlich seien und deshalb gerade stehen müssten. Die Universität fordert ein einstweiliges und dauerhaftes Verkaufsverbot von Apple Produkten, welche die Technik verwenden. Außerdem wird ein Schadensersatz gefordert, welcher noch nicht genauer beziffert wurde.

Quelle Bild: Sorbis / Shutterstock.com

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Moritz Krauß

Moritz Krauß

Founder & Editor in Chief


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